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BRUT MILLÉSIME 2006

BRUT MILLÉSIME 2006

Selten und komplex

Dieser in Fässern gekelterte Blanc de Noirs bringt den Reichtum des Anbaugebiets und die Reinheit des Weins hervorragend zum Ausdruck. Ein Jahrgang besteht aus nicht mehr als 1000 Flaschen, weshalb man sich diese Cuvée zu ganz besonderen Anlässen gönnen sollte.


Entstehung einer Legende

„In den 50er-Jahren stellte meine Großmutter uns diese Grünfläche, die von ein paar Weinstöcken, Blumen und Obstbäumen geschmückt wurde und an unser Haus in Mareuil-sur-Ay grenzte, für unsere Freizeitbeschäftigungen zur Verfügung. Nachdem sie das Potenzial dieses außergewöhnlichen Gebietes erkannt hatte, pflanzte meine Familie 1964 dort die ersten Pinot Noir-Rebstöcke. Wir begannen, aus diesem Pinot Noir in kleinen Burgunderfässern Weißwein herzustellen: Dies bedeutete die Geburtsstunde eines einzigartigen Champagners. Nach einigen Jahren der sorgfältigen Pflege der Weinstöcke, konnte 1995 eine bemerkenswerte Weinlese realisiert werden: Dies war der erste Jahrgang dieser einzigartigen Cuvée. Zu Ehren des Schutzpatrons der Kirche von Mareuil-sur-Ay erhielt sie den Namen Clos Saint-Hilaire. Jede Flasche dieses Champagners wird seitdem nummeriert.“
François Roland-Billecart – 6. Generation




Die Parzelle

Dieser ein Hektar große Weinberg erfüllt strenge Standards: Es handelt sich um eine einzige Parzelle, die von einer zusammenhängenden Abgrenzung umgeben wird und die vor Ort über eine vollständige Kelteranlage verfügt. Der Zauber des Anbaugebiets sorgt in Kombination mit der menschlichen Kompetenz für einen außergewöhnlichen Wein.
Er stammt aus ausschließlich in Fässern gekeltertem Pinot Noir und entwickelt eine einmalige Reinheit. Billecart-Salmon hat sich dazu entschlossen, dem Champagner lediglich eine kleine Menge an „Likör“ oder auch „Dosage“ zuzusetzen, damit sich die Merkmale des Mono-Cru entfalten können.





Ein privilegiertes Anbaugebiet

Dieser Weinberg ist eine einmalige Parzelle, die von einer bemerkenswerten und umweltfreundlichen Bewirtschaftung und Pflege der Weinstöcke, des Bodens und des Unterbodens profitiert. Das Champagnerhaus Billecart-Salmon hat sich dazu entschieden, auf die altüberlieferten Verfahren der Champagne zurückzugreifen. So ist seit einigen Jahren auch das Zugpferd zurück auf dem Clos Saint-Hilaire.

Diese Methode der Bodenpflege des Weinbergs verbessert die Durchlässigkeit und Biodiversität: Die Wurzeln können sich so in der Tiefe entwickeln und die gewonnenen Mineralien aus dem Boden begünstigen das Wachstum kleiner, konzentrierter Trauben, die für den typischen Geschmack dieses Anbaugebiets sorgen.






AUGE

Die Magie eines Terroirs in Kombination mit dem Wissen unserer Vorfahren enthüllt eine kräftige goldgelbe Farbe, die von intensiven goldfarbenen Reflexen unterstrichen wird.
Anmutige Perlbildung mit feinen Bläschen, die sich mit der Zeit besänftigen.


MUND

Die volle und imposante Textur mit Akzenten von Zitrusfruchtfleisch und Birnen in Sirup (kandierte Zitronenschalen, Mandarinenfruchtfleisch) offenbart sich auf dem Hintergrund von Panettone. Mit einer außergewöhnlichen Fülle an Aromen (gepuffter Buchweizen und Edelhölzer) wird der Wein von einer geschmacklichen Vollkommenheit mit betörendem Charme getragen und nimmt im Abgang eine köstlich kreidige Wurzelmineralik an.


NASE

Ein edler, rassiger Ausdruck und die olfaktorische Wirkung einer großen Weinkomplexität (keksartige Nuancen, frische geröstete Haselnüsse, weißer Pfeffer). Eine verfeinerte Entfaltung, die die prickelnden Konzentrationen der reifen, intensiven Früchte (Nüsse und süße Gewürze) hervorhebt.


VERKOSTUNG

Eine wundervolle Cuvée von einzigartiger Größe, bei der jeder seltene Jahrgang nicht mehr als 6000 Flaschen umfasst. Wenn sie bei Kellertemperatur (12/14 °C) serviert wird, wird diese Mikro-Cuvée Ihren Gaumen in Kombination mit einem Wilden Steinbutt an Kaffee aus Myanmar überraschen.


Von Florent NYS, Önologe und Kellerchef des Champagnerhauses Billecart-Salmon.



Im perfekten Einklang mit Daniel Manetti

Leitender Sommelier – The Connaught, London.


 Meine erste Begegnung mit dem Clos Saint-Hilaire war der Jahrgang 1999. Ich durfte diesen inmitten des eingefriedeten Weinbergs verkosten, was eine absolut immersive Erfahrung war. Ich mochte die reiche Textur, die Rundheit der Frucht , die Spannung, die sich im Laufe der Jahre entfaltet, und die hohe Komplexität.
Der Clos Saint-Hilaire bietet ein reiches Aroma, in dem rote Beerenfrüchte, kandierte Zitrusfrüchte, gehackte Haselnüsse und Mandeln sowie ein kräftiges holziges Aroma vorherrschen. Genießen Sie diesen tollen Champagner zu einem lang gereiften Comté oder Parmesan. Er passt hervorragend zu dem salzigen, haselnussartigen Geschmack dieser Käsesorten, die ein Gleichgewicht mit der Reichhaltigkeit des Champagners schaffen.
Verlassen Sie alte Pfade und kombinieren Sie ihn zu einem Tatar vom Wagyū-Rind, auf dem Sie ein paar Hobel vom schwarzen Trüffel anrichten. Die kompakte Struktur des Clos Saint-Hilaire 2006 hält dem Tatar perfekt stand, während die erdigen Noten des Champagners sehr gut zum Trüffel passen. Dieser besondere und exklusive Champagner verdient Beachtung und Erwägung. Im Winter werde ich diese Cuvée in einem Chalet vor dem Kaminfeuer genießen, während es draußen schneit. 




Anmerkungen der Weinführer

Clos Saint-Hilaire 2003:
100 - James Suckling - December 2020
98/100 - Wine Enthusiast - September 2020
Clos Saint-Hilaire 2002:
100 - Wine Enthusiast - September 2019
100 - James Suckling - September 2019
19/20 - Jancis Robinson - August 2019
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Rebsorten und Herstellung


• Er stammt aus einer einzigen Parzelle mit einer Größe von einem Hektar. Die alten Pinot Noir-Weinstöcke wurden 1964 in Mareuil-sur-Ay angepflanzt.


  • • Dosage : 2 g/l
  • • 100 % in Fässern vinifiziert
  • • Reifung auf der Hefe / im Keller: 159 Monate
  • • Verfügbare Formate: Flasche
  • • Aufbewahrungszeit: mehr als 10 Jahre